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faecherbeschreibung
 

LEHRFÄCHERBESCHREIBUNG

                            L e h r v e r a n s t a l t u n g e n   v o n   A - Z

 

                                     E f f i z i e n t   u n d  p r a x i s o r i e n t i e r t

 

                                                F u n d i e r t e s   W i s s e n   &   s y s t e m a t i s c h e   P r a x i s

 
 

Lehrveranstaltungen von A bis Z

Die Lehrpläne des VMI-Vienna Music Institute stellen eine ausgewogene Kombination aus fundiertem Theorie- und systematischen Praxisunterricht dar, wodurch Studierende gezielt mit den umfangreichen Möglichkeiten der modernen Musik vertraut gemacht werden, um optimal auf die vielfältigen Tätigkeitsbereiche des späteren Berufsleben als MusikerInnen und/oder MusikpädagogInnen vorbereitet zu sein.

 

Akustik und Instrumentenkunde

Bei diesem Ergänzungfach erlernen die Studierenden die geschichtliche Entwicklung sowie für MusikerInnen wissenswerte Unterschiede der verschiedenen Instrumente (z.B. welche zu den transponierenden Instrumenten zählen u.ä.m.). Das in diesen Lehrveranstaltungen dargestellte Wissen ist eine wesentliche Voraussetzung zum Erstellen eigener Songs, Kompositionen oder Arrangements.

 

Bühnenperformance-Training

Der Fokus dieses Faches liegt in der Präsentation und Entwicklung von Authentizität auf der Bühne, die als wesentliche Parameter für erfolgreiche Konzertaktivitäten und Bühnenshows angesehen werden können. Im Zusammenspiel mit artverwandten Lehrveranstaltungen (z.B. 'Ensemble/Live Performance' oder 'Showcase') werden die Studierenden zu allen relvanten Aspekten von Performances umfassend geschult. Dazu zählen neben der eigentlichen Performance insbesondere auch die Interaktion mit anderen Musikern oder eine gelungene Kommunikation mit dem Publikum.

 

Chor

Das Freifach 'Chor' kann von allen Studierenden des VMI kostenlos besucht werden. Behandelt werden darin ausgewählte Kompositionen der so genannten Jazz- und Popularmusik in mehrstimmigen Versionen und speziellen Arrangements. Ergänzend dazu werden mit den TeilnehmerInnen verschiedene Stimmbildungs- und Intonationsübungen erarbeitet.

 

Computerunterstütztes Komponieren

Der Computer als Arbeitswerkzeug für Komponisten und Songwriter hat längst zunehmende Bedeutung erlangt. Neben einem Überblick über die Entwicklung der digitalen Musik werden unter anderem verschiedene Softwaretools vorgestellt. Weiters der Umgang mit zufalls-, pattern- und regelbasierende algorithmische Modelle, Interaktionen mit digitaler Soundgestaltung und Tonverfremdung, Live-elektronische Verarbeitungstechniken, Remix, SoundDesign, Klanginstallationen, Software, Apps, MobileMusic sowie das Formalisieren und Programmieren kompositorischer Ideen.

 

Computer und audiovisuelle Medien

Die Beschäftigung mit Computer und audiovisuellen Medien als zeitgemäßes Tool für Live Performances als auch zur Anwendung im Unterricht von angehenden MusikpädagogInnen stehen ebenso im Mittelpunkt dieses Ergänzungsfaches wie die Arbeit mit verschiedenen Musik- und Notationsprogrammen.

 

Creative Identity

Das Fach 'Creative Identity' steht am Beginn aller künstlerischen Studiengänge des VMI und soll dazu dienen, die Persönlichkeitsentwicklung von angehenden BerufsmusikerInnen zu fördern. Ziel dieser Lehrveranstaltungen ist es, möglichst frühzeitig Klarheit über die eigenen musikalische Ziele zu erlangen und Authentizität auf die Bühne zu bringen. Als Inhalte der Lehrveranstaltungen können daher die Auseinandersetzung mit kreativer Persönlichkeitsbildung, Selbstwahrnehmung und Selbstreflexion, Routine versus Lampenfieber, Analyse internationaler Strömungen und Tendenzen sowie stilprägender Musikerpersönlichkeiten, Definition von mittel- und langfristigen Zielen, Entwicklung eines Persönlichkeitsstils und Repertoires mit Wiedererkennungswert u.ä.m. genannt werden.

 

Creative Songwriting

Das zentrale künstlerische Hauptfach des Studiums für Singer/Songwriter nennt sich 'Creative Songwriting'. Es bildet neben dem Ergänzungsfach 'Showcase' den eigentlichen Schwerpunkt dieses Kreativstudiums. In wöchentlich stattfindenden Lehrveranstaltungen mit erfahrenen SängerInnen, MusikerInnen und MusikpädagogInnen werden die Studierenden entsprechend professionell im Bereich Songwriting ausgebildet. Ergänzend dazu werden in regelmäßigen Abständen internationale Künstler und Fachleute aus der Musikbranche eingeladen, um mit den angehenden Singer/Songwritern zu arbeiten und deren musikalische Persönlichkeit optimal zu entfalten.

 

Didaktik der Jazz- und Popularmusik

Dieses Ergänzungsfach für pädagogische Studiengänge des VMI dient zur Unterstützung und adäquaten Vorbereitung auf die spätere Unterrichtstätigkeit von angehenden Gesangs-, Instrumental- und KompositionspädagogInnen. Als Lehrinhalte dieser Vorlesungen können beispielsweise eine zeitgemäße Grundlagenliteratur der Didaktik, die Erarbeitung verschiedener Unterrichtsmodelle oder die Methodenlehre der so genannten Jazz- und Popularmusik unter spezieller Berücksichtigung von Improvisation und Stilistik genannt werden.

 

Effektkunde im Studio- und Live-Betrieb

Zu den Bestandteilen dieser Lehrveranstaltungen zählen unter anderem Grundlagen der Effektkunde und Tonbearbeitungstechnik, Klang- und Schallverhalten, Umgang mit unterschiedlichen Hallräumen und Hallzeiten, Unterschiede von analogen und digitalen Effektgeräten, diverses Beschallungsequipment (EQ, Kompressor, Chorus, Delay etc.), Programmieren von Drum-Loops und ähnliches mehr.

 

Ensemble / Live Performance

Neben dem 'Zentralen künstlerischen Hauptfach' stellt 'Ensemble/Live Performance' einen weiteren Schwerpunkt vieler Studiengänge am VMI dar. Hierbei erarbeiten die Studierenden unter der Leitung von professionellen Musikern und Bandleadern verschiedenste Fremd- und Eigenkompositionen. Durch regelmäßig stattfindende Konzerte und Live Performances auf zahlreichen Bühnen und in diversen Clubs entwickeln die angehenden MusikerInnen rasch Routine, erlangen stilistische Sicherheit und Flexibilität, lernen mit Spannungsbögen, Dynamik und Interaktion umzugehen, ein umfassendes Repertoire für unterschiedliche Live- und Studio-Situationen sowie wertvolle Kontakte zu anderen MusikerInnen aufzubauen.

 

Formenlehre der Jazz- und Popularmusik

In diesem Ergänzungsfach wird die praktische Umsetzung maßgeblicher Formen von zeitgenössischen und aktuellen Musikstilen gelehrt. Verschiedene formale Grundprinzipien und Gestaltungsmöglichkeiten, Möglichkeiten der Interaktion, unterschiedliche "Feels", der sichere Umgang mit Half- & Double-Time, Breaks, Kicks, Intros, Endings u. ä. zählen zum Lehrinhalt dieses Faches und werden kontinuierlich unter Anleitung professioneller Musiker geübt und trainiert.

 

Formenlehre und Strukturanalyse

Um ein umfassendes Wissen über die Musik und die Entwicklung verschiedenster musikalischer Formen und Strukturen zu erlangen, werden bei diesen Lehrveranstaltungen grundlegende Informationen über relevante Vorläufer der modernen bzw. zeitgenössischen Musik vermittelt und erläutert, wie sich diese musikalischen Formen und Strukturen im Laufe der Zeit entwickelt und verändert haben, weiterentwickelt werden können und ähnliches mehr.

 

Gehörbildung und Solféggio

Ein gut trainiertes musikalisches Gehör gehört zur unverzichtbaren Grundausstattung von MusikerInnen. Über einen Zeitraum von 4 Semester wird daher ein systematisches Erkennen von Intervallen und Akkordformen sowie verschiedenen Melodien und Rhythmen kontinuierlich trainiert. Aufbauend darauf erlernen die Studierenden auch komplexe Transkriptionen zu erstellen, was sich wiederum auf die Entwicklung anderer musikalischer Bereiche (bspw. die Improvisation) positiv auswirkt. Das primäre Ziel dieser Lehrveranstaltungen besteht in der Ausbildung eines „relativen Gehörs“, womit die Fähigkeit gemeint ist, Intervallabstände und harmonische Zusammenhänge nach dem Gehör (ohne Zuhilfenahme von Instrumenten o.ä.) erkennen zu können.

 

Grundlagen der Früherziehung und Grundausbildung

Zur adäquaten Schulung von angehenden MusikpädagogInnen werden in diesem pädagogischen Ergänzungsfach verschiedene Grundlagen zur musikalischen Früherziehung und Grundausbildung gelehrt, um die Studierenden auch in diesem Bereich auf spätere Unterrichtstätigkeiten vorzubereiten. Im Fokus dieser Lehrveranstaltungen stehen daher didaktische und pädagogische Ansätze zur Unterrichtung von Kindern und Jugendlichen.

 

Grundlagen der Tontechnik

Wesentliche Grundlagen der Tontechnik zu kennen ist für Live- und StudiomusikerInnen mittlerweile unumgänglich, um unerwünschte Klangergebnisse weitestgehend zu vermeiden. Neben den eigentlichen Grundlagen der Ton- und Beschallungstechnik werden hierbei auch verschiedene Computerpogramme für audiotechnische Aufnahmeprozesse oder Aufnahme- und Beschallungsketten sowie Multikanalton, Surround-Technik, das Programmieren von Loops, Arbeiten mit Sequenzerprogrammen, Erstellen und Nachbearbeiten von Live-Mitschnitten u.ä. gelehrt.

 

Harmonielehre

Das Erlernen theoretischer Grundlagen dient vorrangig der praktischen Umsetzung innerhalb musikalischer oder kompositorischer Prozesse, um durch ein besseres harmonisches Verständnis ein möglichst umfassendes musikalisches Wissen zu erwerben, den Aufbau von Kompositionen, Akkorden und Skalen zu verstehen oder in der Lage zu sein, selbst harmonisch interessante Stücke schreiben oder Fremdkompositionen bearbeiten zu können. Akkord- und Skalenaufbau, Analysen, Tensions, Guidetones, Avoid Notes, Akkord- und Terzverwandtschaften, Sekundärdominanten, Modulationen, Moll-Subdominanten, Sustitutionen, Passing Diminished Chords, Modal Interchange, Superimposition, Turnaround, Kadenzen u.ä. sind Bestandteil dieses Unterrichtsfaches und werden durch praktische Anwendungsbeispiele laufend erarbeitet. Die Studierenden erlangen dadurch die Fähigkeit, den funktionsharmonischen Aufbau diverser Kompositionen entsprechend zu verstehen und harmonische Spannungsbögen oder etwaige Substitutionsmöglichkeiten rasch zu erkennen, reflexartig das richtige Tonmaterial auszuwählen u.ä.m.

 

Improvisation

Das gesamte Material dieser Lehrveranstaltungen wird anhand verschiedener Systeme und Konzepte erlernt, welche es den Studierenden ermöglichen, ein individuelles Improvisationsvokabular zu entwickeln, das in den unterschiedlichsten Live- und Studio-Situationen angewendet werden kann. Eine praxisbezogene Anwendung dieses Materials unter Anleitung von professionellen und international tätigen DozentInnen steht daher im Vordergrund dieses Unterrichts, der mit anderen Lehrveranstaltungen (wie z.B. Ensemble/Live Performance) korrespondiert. Die Anwendung von diversen Intervallen, Tonleitern, Modes, Motiven, Patterns, Dreiklängen, Arpeggien, Turnarounds, Kadenzen, Inside/Outside, Melodic Voice Leading, Guidetones, Superimposition oder Non-tonal-Chromaticism zählen ebenso zum Lehrstoff dieses Faches, wie bspw. Interaktion, Aufbau von Spannungsbögen, Dynamik, Phrasierung und andere wesentliche Komponenten gelungener Improvisationen.

 

Klavierpraktikum

Das Erlernen von pianistischen Fähigkeiten soll vorrangig SängerInnen, SchlagzeugerInnen sowie KomponistInnen und KompositionspädagogInnen dazu dienen, ihre musikalischen Vorstellung adäquat auf einem Instrument umsetzen zu können. Für alle anderen Studierenden besteht die Möglichkeit, Klavier oder andere Instrumente in Form eines kostenlosen Praktikums oder kostenpflichtiger zusätzlicher Einzelstunden zu belegen. Für Singer/Songwriter ist anstelle eines Klavierpraktikums ein Instrumentalunterricht vorgesehen, bei dem die Studierenden zwischen Klavier und Gitarre wählen können.

 

Komposition und Arrangement

Um für verschiedenste Besetzungen und Stilistiken entsprechende Kompositionen und Arrangements erstellen zu können, werden die Studierenden über einen Zeitraum von 4 Semestern auch in diesem Bereich professionell ausgebildet. Gegenstand dieses Ergänzungsfaches sind beispielsweise die Anwendung von Akkord-Skalen-Theorien, funktionale Konzepte, Kadenzen, Sequenzen, Fortschreitungen, Substitutions- und Reharmonisationsmöglichkeiten, Kontrapunkt, modaler Austausch, Poly-Modalitäten, Slash Chords, Upper Structure Triads, Multitonic Systems, Constant Structures u.ä.m.

 

Lehrverhaltenstraining und Lehrpraxis

Das VMI legt großen Wert darauf, angehende MusikpädagogInnen professionell und praxisnahe auf den späteren Lehrerberuf vorzubereiten. In Ergänzung zu verschiedenen anderen didaktischen Ergänzungsfächern der Pädagogikstudien, dienen daher auch die beiden Unterrichtsfächer 'Lehrverhaltenstraining' und 'Lehrpraxis' vorrangig dem Sammeln von Unterrichtserfahrung sowie dem Erlernen didaktischer Grundsätze. Anhand unterschiedlicher Unterrichtssituationen, die den Unterrichtsalltag für MusikpädagogInnen simulieren, sind die Studierenden anschließend optimal für ihre spätere Arbeitstätigkeit gerüstet.

 

Medienkomposition und Filmmusik

Das Fach 'Medienkomposition und Filmmusik' ist integrierter Bestandteil der Studiengänge Komposition, Kompositionspädagogik und Singer/Songwriting. Behandelt werden dabei verschiedenste Bereiche von Medien-, Film- und Bühnenmusik, Analysen bedeutender Filmmusiken, Musikgestaltung für Werbung, Videoclips oder Computerspiele sowie das Komponieren eigener Filmsequenzen.

 

Musikgeschichte

Das Ergänzungsfach 'Musikgeschichte' soll Studierenden in Ergänzung zu diversen praktischen, theoretischen und pädagogischen Lehrveranstaltungen einen umfassenden Überblick von den Anfängen der Musik bis zur Gegenwart vermitteln. Neben ausführlichen Skripten mit detaillierten Informationen über die verschiedenen Musikepochen wird der Analyse zahlreicher Hör- und Video-Beispiele ein besonders großer Stellenwert eingeräumt.

 

Musiktheoretische Praxis

Diese Lehrveranstaltungen dienen zu praktischen Ergänzung theoretischer Fächer, wie bspw. 'Harmonielehre' und 'Gehörschulung und Solféggio'. Behandelt werden dabei unter anderem die Darstellung harmonischer Strukturen, das Notieren von Musikstücken nach dem Gehör, das Erkennen verschiedener Stilistiken und formaler Strukturen, die Analyse von Motiven und instrumentenspezifischer Funktionen, stilidiomatische Besonderheiten u.ä.m.

 

Musikwirtschaft

In diesen Vorlesungen vermitteln erfahrende Fachleute aus der Musikwirtschaft wie man Konzertverträge aufsetzt, die eigene musikalische Tätigkeit möglichst gewinnbringend vermarktet werden kann oder Kompositionen, Arrangements und Aufführungen bei verschiedenen Verwertungsgesellschaften richtig angemeldet werden, da ein entsprechendes Know-How über die Mechanismen der Musikwirtschaft heutzutage einfach zum Handwerk professioneller MusikerInnen gezählt wird.

 

Pädagogische Psychologie

Die pädagogische Psychologie ist ein wichtiger Teil der Ausbildung von angehenden Gesangs-, Instrumental- und KompositionspädagogInnen. Um für die unterschiedlichen Unterrichtssituationen entsprechend vorbereitet zu sein und auf SchülerInnen jeden Alters adäquat eingehen zu können, werden verschiedensten pädagogischen und psychologischen Aspekte vorgestellt, diskutiert und im Detail erläutert.

 

Percussion

Das Freifach 'Percussion' dient in erster Linie der Erweitung instrumentaler Fähigkeiten sowie einer grundsätzlichen Verbesserung des rhythmischen Verständnisses. Anhand diverser Percussionsinstrumente werden gemeinsam verschiedenste Grooves sowie lateinamerikanische und afrikanische Rhythmen erarbeitet, die als wertvolle Tools für die eigene musikalische Arbeit eingesetzt werden können.

 

Rhythmusschulung

Rhythmik zählt zu den wesentlichsten Komponenten jeder Musik. Um die vielfältigen Möglichkeiten möglichst rasch zu erlernen, hat das VMI einen speziellen Lehrplan entwickelt, der das Mitzählen rhythmischer Notenwerte überflüssig macht, da diese nach Absolvierung dieses Faches instinktiv empfunden werden. Zudem entwickeln die Studierenden dadurch die Fähigkeit des rhythmischen Notenlesens und verbessern generell ihre rhythmischen Kenntnisse durch die Erarbeitung unterschiedlicher rhythmischer Muster, Phrasierungsarten und Grooves. Ausgehend von einfachen Beispielen werden alle rhythmischen Möglichkeiten sowie Polyrhythmik und Polymetrik, aber auch time feel, phrasing sowie verschiedenste Interpretations- und Artikulationsmöglichkeiten oder stilistische Eigenheiten erarbeitet.

 

Schlagzeugpraktikum

Studierende des VMI haben die Möglichkeit, ein kostenlosen Schlagzeugpraktikum oder kostenpflichtige zusätzliche Einzelstunden für Schlagzeug belegen. Darüber hinaus besteht auch die Möglichkeit, eine ganze Reihe anderer Instrumente (einschließlich Gesang) innerhalb dieser beiden Formen zu besuchen.

 

Selbstmanagement und Rechtsgrundlagen

Das Unterrichtsfach 'Selbstmanagement und Rechtsgrundlagen' dient dazu, Studierende in Hinblick auf ihre spätere Karriere als aktive Live- und/oder StudiomusikerInnen entsprechend vorzubereiten. Inhalt dieser Lehrveranstaltungen sind beispielsweise die Organisation von Bands, Konzertreisen und Tourneen, das Erstellen von Konzertverträgen, Ausstellen von Honorarnoten, die Erörterung steuerrechtlicher Regelungen, kostengünstige Versicherungen für MusikerInnen, urheberrechtliche Fragen und Copyright, Medienarbeit, Finanzierungs- und Förderungsmöglichkeiten, Sponsoring und ähnliches mehr.

 

Showcase

Für Singer/Songwriter entspricht 'Showcase' den in allen anderen Studiengängen vorgesehenen Unterrichtsfach 'Ensemble/Live Performance'. Im Fokus dieses Performance-Trainings steht daher die perfekte Umsetzung musikalischer Darbietungen auf der Bühne. Das Coaching wird von professionellen Singer/Songwritern sowie international tätigen GastdozentInnen durchgeführt und behandelt beispielsweise Bereiche wie Bühnenpräsenz, Authentizität, Dramaturgie, Dynamik, Aufbau, Entwicklung von Spannungsbögen u.ä.m. Zur Erlangung einer entsprechenden Bühnen-Routine steht eine hauseigene Konzertbühne am VMI zur Verfügung. Ergänzend dazu werden in regelmäßigen Abständen auch Auftritte in verschiedenen Clubs sowie im Rahmen eines internationalen Showcase-Festivals organisiert.

 

Vocal Training

Das Ergänzungsfach 'Vocal Training' dient zur zusätzlichen Förderung vokaler Fähigkeiten für Singer/Songwriter und steht am Beginn des Studiums in Ergänzung zum zentralen künstlerischen Hauptfach 'Creative Songwriting', der Persönlichkeitsentfaltung in 'Creative Identity' und dem Performance-Unterricht in 'Showcase'. Professionelle Vocal-Coaches, erfahrene MusikpädagogInnen und internationale GastdozentInnen arbeiten mit den Studierenden an einer perfekten Umsetzung ihres Gesangs und ihrer Kompositionen.

 

Zentrales künstlerisches Hauptfach

Das 'Zentrale künstlerische Hauptfach' bildet - neben 'Ensemble/Live Performance' bzw. 'Showcase' - den eigentlichen Schwerpunkt aller Studiengänge am VMI und dient vorrangig dazu, technische Fähigkeiten auszubauen und die musikalische Persönlichkeit weiterzuentwickeln. So werden die Studierenden in wöchentlich stattfindenden Unterrichtsstunden gemäß ihren individuellen Neigungen und Bedürfnissen von international tätigen MusikerInnen und erfahrenen PädagogInnen professionell in künstlerischer Hinsicht geschult. Eine besoonders große Anzahl an Hauptfachlehrern ermöglicht - ähnlich wie bei 'Ensemble/Live Performance' bzw. 'Showcase' - mit jedem Semesterbeginn nach Maßgabe freier Plätze zwischen verschiedenen DozentInnen wählen zu können, womit ein breites Spektrum an musikalischen Erfahrungen garantiert werden kann. Um den musikalischen Horizont noch zusätzlich zu erweitern, besteht darüber hinaus die Möglichkeit, für die Dauer von maximal 2 Semester von verschiedenen anderen InstrumentalistInnen - bspw. Pianisten, Gitarristen, Schlagzeugern etc. - im künstlerischen Hauptfach gecoacht zu werden.

 

 

Weiterführende Informationen

 

 
VMI - Vienna Music Institute
Conservatory of Contemporary Music | Nobilegasse 23-25 | 1150 Wien | Austria | Tel: +43 (1) 786 04 92 | Fax: +43 (1) 786 04 92-15 | E-Mail: office@vmi.at
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